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26.10.2016

18:45 Uhr

US-Geheimdienst stoppt Aixtron-Deal

Angst vor deutschen Chips im China-Atomprogramm

VonThomas Sigmund

PremiumDie Übernahme von Aixtron durch einen chinesischen Investor ist gestoppt – weil US-Geheimdienste direkt beim Kanzleramt intervenierten. Die Beweise für das militärische Potenzial der Übernahme nahmen sie aber wieder mit.

Es gab geheime Gespräche zwischen Deutschland und den USA über die Zukunft von Aixtron. dpa

US-Botschaft und Reichstag

Es gab geheime Gespräche zwischen Deutschland und den USA über die Zukunft von Aixtron.

BerlinDie US-Botschaft in Berlin ist ein Hochsicherheitstrakt. Kein Gebäude in der Hauptstadt gilt als so gut geschützt wie der Bau am Pariser Platz, nur einen Steinwurf vom Brandenburger Tor entfernt. Aus Sicht des US-Geheimdienstes gibt es wohl keinen besseren Platz für ein hochsensibles Gespräch, in dem es um nicht weniger als die Bedrohung der Sicherheit Amerikas und dessen Verbündeter ging.

Zu dem Treffen im Oktober erschienen Vertreter des Kanzleramts sowie hohe Beamte aus den Ressorts Wirtschaft, Inneres, Verteidigung und deutscher Sicherheitsbehörden. Dass es bei dem Gespräch‧ um die Übernahme des angeschlagenen deutschen Maschinenbauers Aixtron durch den chinesischen Investor Fujian...

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