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06.07.2017

18:01 Uhr

US-Präsident in Polen

Die Trump-Show

VonMathias Brüggmann, Jan Hildebrand, Moritz Koch, Torsten Riecke

PremiumDer US-Präsident inszeniert sich in Warschau als Anführer des Westens und bekennt sich zur Nato. Russland bezeichnet er als destabilisierenden Faktor – doch Trump bleibt ein schwieriger Partner, launisch und reizbar.

Der Präsident Polens (r.) hat dem Anführer der USA einen positiven Empfang in Europa geboten. AP

Donald Trump und Andrzej Duda

Der Präsident Polens (r.) hat dem Anführer der USA einen positiven Empfang in Europa geboten.

Hamburg, BerlinDer Mythos der USA als wohlwollende Supermacht speist sich aus Bildern von jubelnden Massen. Szenen von Fähnchenschwenkern, die dem amerikanischen Präsidenten in fremden Ländern feiern. Barack Obama hatte es leicht, solche Bilder zu produzieren: Er war im Ausland zeitweise beliebter als im eigenen Land.

Obamas Nachfolger Donald Trump hingegen hat es schwer. Im Ausland ist er meist noch unbeliebter als in seiner Heimat. Das Weiße Haus musste mühsam nach einem geeigneten Standort für seine Selbstinszenierung als Führungsfigur suchen. Die Wahl fiel schließlich auf Polen, wo die nationalkonservative Regierung mit ihrer Drangsalierung von Justiz und Medien jene illiberalen Werte...

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