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21.05.2017

17:48 Uhr

US-Präsident in Saudi-Arabien

Der Gipfel der Verbrüderung

VonMathias Brüggmann, Moritz Koch

PremiumIm Wahlkampf hatte US-Präsident Donald Trump gegen Muslime gehetzt. Doch in Riad ist plötzlich alles ganz anders. Dort ruft er zum gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus auf.

In seiner Rede preist Trump die Schönheit der muslimischen Welt. Und was den Saudis gefällt besonders: Anders als seine Vorgänger pocht er nicht auf Menschenrechte. AP

Donald Trump

In seiner Rede preist Trump die Schönheit der muslimischen Welt. Und was den Saudis gefällt besonders: Anders als seine Vorgänger pocht er nicht auf Menschenrechte.

Riad, WashingtonZu Hause in Washington fordert Donald Trump Ergebenheit, doch auf seiner ersten Auslandsreise übt er sich in Demut. Beim feierlichen Empfang durch den saudischen König in Riad verneigt sich der Präsident vor Seiner Exzellenz. Im ersten Moment wirkt die Bewegung etwas zögerlich. Doch als ihm der Monarch ein goldenes Medaillon um den Hals gelegt hat, bedankt sich Trump zusätzlich mit einem Knicks.
Es ist noch nicht lange her, dass Trump solche Gesten nicht als Zeichen der Höflichkeit gewertet, sondern als Symbol der Unterwerfung kritisiert hatte. „Wollen wir noch einen Präsidenten, der sich vor den Saudis verbeugt und es...

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