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04.03.2016

14:46 Uhr

US-Präsidentschaftswahl

Warum die Börse Donald Trump fürchtet

VonUlf Sommer

PremiumNicht das Programm des Anwärters auf das Präsidentenamt ist gefährlich, sondern seine Angstmacherei: Immobilienmogul Donald Trump schwankt zwischen Sozialismus, Kapitalismus, Anarchie und Abschottung. Eine Analyse.

Was ihm bei vielen Amerikanern Sympathiepunkte brachte, hat ihn bei Banken und Investmenthäusern unbeliebt gemacht. AP

Donald Trump

Was ihm bei vielen Amerikanern Sympathiepunkte brachte, hat ihn bei Banken und Investmenthäusern unbeliebt gemacht.

DüsseldorfAmerikanische Investoren lieben den Kapitalismus mit seinem Mantra vom freien Markt. Sie hassen unternehmensfeindliche Sozialprogramme oder Steuererhöhungen. Deshalb fürchten sie in der US-Politik die Demokraten und favorisieren Präsidenten aus den Reihen der Republikaner.

Diese Behauptung gilt manchem mittlerweile als Börsenregel. Aber sie ist falsch. Richtig ist, dass der weltweit wichtigste Börsenindex, der amerikanische S&P 500, seit Anfang des 20. Jahrhunderts im Jahresdurchschnitt um zehn Prozent zulegte, wenn Demokraten im Weißen Haus saßen. Bei republikanischen Amtsinhabern stiegen die Kurse nach Berechnungen des Vermögensverwalters Fidelity nur um knapp zwei Prozent.

Spektakuläres Beispiel ist der Börsenboom während der achtjährigen Amtszeit des Demokraten...

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