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16.04.2015

20:00 Uhr

US-Sicherheitspolitik

Das schwere Erbe der Vereinigten Staaten

VonKarl-Theodor zu Guttenberg

PremiumDas Weiße Haus ist weltweit mit mehr Brandherden konfrontiert als je zuvor. Deshalb ist strategische Weitsicht gefordert – statt kunterbunter Diplomatie. Ein Gastbeitrag des früheren Bundesverteidigungsministers.

Militärische Stärke bei gleichzeitiger geopolitischer Ratlosigkeit. AFP

Übung der US-Army in Bulgarien

Militärische Stärke bei gleichzeitiger geopolitischer Ratlosigkeit.

Die Vereinigten Staaten sind derzeit ein außenpolitisches Paradoxon: weltmächtig und ohnmächtig. Sie sind militärisch trotz aller Kürzungsprogramme den anderen Nationen weit voraus, bleiben ökonomisch auf Erholungskurs und wirken gleichzeitig geopolitisch vollkommen planlos.

Ließe sich das außenpolitische Erbe Barack Obamas nach den nächsten Präsidentschaftswahlen 2016 einfach ausschlagen, der Nachfolger wäre wohl in Versuchung geführt, es zu tun.

Nicht nur brennt es dieser Tage an vielen Ecken und Enden der Welt – von Syrien, dem Irak, der Ukraine über Libyen, Jemen, Nigeria, Pakistan oder Venezuela. Der internationale Terrorismus blüht. Cyberwar ist heute ebenso Realität wie der Machtzuwachs von Technologiegiganten wie Google oder Alibaba

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