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17.08.2015

17:48 Uhr

Verbraucherschützer Klaus Müller

„Ich warne bei TTIP vor Polemik“

VonAnja Stehle

PremiumKlaus Müller, Deutschlands oberster Verbraucherschützer, will ein konsumentenfreundliches Freihandelsabkommen, die Schwarz-Weiß-Denke der TTIP-Gegner kritisiert er. Im Interview erklärt er, was er anders machen würde.

„Die alte EU-Kommission hat die Verhandlungen vor die Wand gefahren.“ dpa

Klaus Müller

„Die alte EU-Kommission hat die Verhandlungen vor die Wand gefahren.“

BerlinSeit etwas mehr als einem Jahr ist Klaus Müller nun Präsident der Verbraucherzentrale Bundesverband. Der Kampf um ein konsumentenfreundliches Freihandelsabkommen mit den USA ist derzeit eines seiner wichtigsten Projekte. Im Interview fordert er einen Wandel in der TTIP-Debatte.

Herr Müller, Sie haben sich zu TTIP bereits mehrfach kritisch geäußert. Sind Sie ein Freihandelsgegner?
Nein. Ich finde die Debatte wird der Sache nicht gerecht. Das liegt auch an Organisationen wie dem Bundesverband der Deutschen Industrie, der mit illusorischen Nachkommastellen vorgibt, genau zu wissen, wie sich das Wirtschaftswachstum mit TTIP steigern wird. Dummerweise musste er zuletzt zugeben, dass er sich verrechnet...

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