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13.02.2015

08:55 Uhr

Vereinbarungen von Minsk

Mehr als nur ein Hoffnungsschimmer

VonMathias Brüggmann

PremiumIn Minsk haben wohl die Tauben über die Falken obsiegt. Poroschenko muss den Kompromiss nun innenpolitisch verkaufen. Für Putin steht die Kreditwürdigkeit auf dem Spiel, sollte die Lösung nicht halten. Der Leitartikel.

Der Konflikt hat sich zum Krieg ausgewachsen. Nun bringt das zweite Friedensabkommen Hoffnung. AFP

Verteilung von Hilfsgütern in der Ostukraine

Der Konflikt hat sich zum Krieg ausgewachsen. Nun bringt das zweite Friedensabkommen Hoffnung.

Die Hoffnung, so lautet das bedeutendste Sprichwort nicht nur Russlands, Polens und der Ukraine, stirbt zuletzt. Tatsächlich keimt seit dem Nacht-Marathon von Minsk endlich so etwas wie Hoffnung, dass das Sterben und Leiden im Osten der Ukraine ein Ende haben könnte. Sicher ist dies aber keineswegs, denn auch das nach quälenden Stunden ausgehandelte Friedens-Paket erfordert nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel „noch sehr, sehr viel Arbeit“. Zu tief sitzt das Misstrauen bei Merkel gegenüber Wladimir Putin, dass die jetzt gefundene Übereinkunft diesmal auch von Russland mit umgesetzt wird. Das Minsker Memorandum vom September jedenfalls war von Moskau faktisch mit Missachtung...

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