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07.07.2016

10:30 Uhr

Verhältnis zu Russland

Für eine neue Nato-Doppelstrategie

VonMathias Brüggmann

PremiumIm Verhältnis zwischen der Nato und Russland droht eine neue Rüstungsspirale. Doch klare Signale in Richtung Moskau, zugleich Zeichen der Bündnissolidarität an die Partner im Osten, sind dringend geboten. Abschreckung allein reicht aber nicht. Eine Analyse.

Langer Atem gefragt. AP

Nato-Hauptquartier in Brüssel

Langer Atem gefragt.

Davon zu sprechen, die Nato solle nicht mit „Säbelrasseln und Kriegsgeheul“ Russland provozieren, ist ziemlich infam. Gerade angesichts der Tatsache, dass Russland Panzerketten rollen ließ in der Ukraine. Dass es ausgerechnet mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier der SPD-Teil der Bundesregierung tut, ist verwunderlich. Denn die Sozialdemokraten wissen, dass die Bundeswehr bei diesen als Säbelrasseln abgetanen Großmanövern der Nato in Osteuropa dabei war.

Die Empörungsrhetorik ist durchschaubare Parteitaktik vor der Bundestagswahl 2017. Sie ist illoyal gegenüber der Bundeswehr, der Nato und vor allem unseren Verbündeten im Osten. Deutschlands Freiheit wird vielleicht nicht am Hindukusch verteidigt, wohl aber in einem freien Europa,...

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