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21.05.2015

07:50 Uhr

Verhandlungen

Athen provoziert die internationalen Geldgeber

VonJan Hildebrand

PremiumGriechenlands Premier Alexis Tsipras und Finanzminister Yanis Varoufakis nähren durch ihre Äußerungen immer wieder Zweifel am Athener Einigungswillen.

Die Stimmung bei den internationalen Geldgebern ist schlecht. dpa

Die Zentrale der Europäischen Zentralbank

Die Stimmung bei den internationalen Geldgebern ist schlecht.

Berlin Die Verhandlungsführung der griechischen Regierung bleibt für deren Geldgeber ein großes Rätsel: Zuletzt hatten Premier Alexis Tsipras und sein Finanzminister Yanis Varoufakis von bedeutenden Fortschritten gesprochen, von einer möglichen Einigung binnen Tagen. Das klang so positiv, dass die Verhandlungsführer von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) schon gegensteuern mussten: Es gebe zwar Fortschritte, etwa habe die Athener Regierung nach Angaben aus Brüssel erstmals eine substanzielle Reformliste vorgelegt. Aber von einer Einigung sei man noch entfernt, hieß es.

Doch nun sorgt plötzlich auch Athen selbst dafür, die Stimmung bei den Verhandlungen zu belasten. Der Parlamentssprecher der regierenden Syriza-Partei,...

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