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14.09.2015

15:02 Uhr

Vertrauen verspielt

Der Euro wird zur Leitwährung auf Abruf

VonBert Rürup

PremiumEuropa verspielt fahrlässig die Vorzüge seiner eigenen Weltwährung. Wichtigen Mitgliedern der Euro-Gemeinschaft fehlt die Bereitschaft, einen ökonomisch stabilen, handlungsfähigen Staatenverbund zu formen. Eine Analyse.

Läuft die chinesische Währung schon bald der europäischen Gemeinschaftswährung den Rang ab? dpa

Euro und Yuan

Läuft die chinesische Währung schon bald der europäischen Gemeinschaftswährung den Rang ab?

Der Internationale Währungsfonds hat es jüngst abgelehnt, durch eine Aufnahme des Yuans die Zusammensetzung seines Währungskorbs zu ändern – mutmaßlich auf Druck der USA. Doch aufgeschoben ist sicher nicht aufgehoben. Normalerweise überprüft der IWF den Korb, der derzeit US-Dollar, Euro, britische Pfund und japanische Yen umfasst, alle fünf Jahre. Um den Finanzmärkten Zeit zu geben, mögliche Veränderungen zu antizipieren, wurde der Zeitpunkt der Umstellung diesmal um neun Monate verschoben; eine Aufnahme der chinesischen Währung ist nun frühestens im Oktober 2016 möglich.

Bert Rürup ist Präsident des Handelsblatt Research Institute.

Der Autor

Bert Rürup ist Präsident des Handelsblatt Research Institute.

Für China ist die Aufnahme wichtig; die Regierung kennt die Vorteile, wenn die eigene Währung Weltwährung ist: Staaten,...

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