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06.01.2017

11:25 Uhr

Vestager kämpft gegen dubiose Absprachen

Jagd nach den verlorenen Steuern

VonRuth Berschens

PremiumEU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager ist der Schreck von Apple, Google und anderen US-Konzernen. Nun hat sie erneut Gewinne entdeckt, die nicht versteuert wurden. Im Fokus steht – wieder einmal – Luxemburg.

Freigiebiger Fiskus. laif

Blick auf Luxemburg

Freigiebiger Fiskus.

Brüssel, BerlinApple, Starbucks, McDonald’s, Google: Nie zuvor hat ein EU-Wettbewerbskommissar in kurzer Zeit so viele namhafte US-Unternehmen ins Visier genommen wie Margrethe Vestager. In Washington avancierte die Dänin im Laufe des vergangenen Jahres zur unbeliebtesten Europäerin. Die Regierung des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama warf ihr antiamerikanische Umtriebe vor. Es sei „unverhältnismäßig“, wie Vestager „gegen US-Unternehmen vorgeht“, beschwerte sich Finanzminister Jack Lew.

Den Vorwurf hat die Chefin der EU-Wettbewerbsbehörde am Donnerstag entkräftet. Zur Abwechslung knöpfte sich Vestager ein europäisches Unternehmen vor: Der französische Energieversorgungskonzern Engie muss mit einer Steuernachzahlung in dreistelliger Millionenhöhe rechnen. Die Abgaben nicht eingetrieben hat...

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