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13.01.2016

18:58 Uhr

Veto aus Paris

Neuer Streit über Trennbanken-Verordnung der EU

VonRuth Berschens

PremiumDas Gerangel um die geplante EU-Bankenreform geht wieder von vorn los. Frankreichs Institute wollen sich nicht zu einer Abspaltung wichtiger Geschäftsbereiche zwingen lassen. Das sorgt für viel Ärger im Europaparlament.

Die geplante EU-Bankenstrukturreform sieht im Kern vor, dass große Institute allzu riskante Finanzmarktaktivitäten vom Rest ihres Geschäfts abtrennen sollen. dpa

EU-Parlament in Brüssel

Die geplante EU-Bankenstrukturreform sieht im Kern vor, dass große Institute allzu riskante Finanzmarktaktivitäten vom Rest ihres Geschäfts abtrennen sollen.

BrüsselPervenche Berès gilt im Europaparlament als stramme Linke. Die französische Abgeordnete engagiert sich unermüdlich für die Ärmsten der Gesellschaft. Manchmal aber bedient die Sozialistin auch eine andere Klientel: das Großkapital. Mit aller Macht torpediert Berès die sogenannte Trennbanken-Verordnung – und handelt damit ganz im Sinne der großen Geldhäuser ihres Heimatlandes.
Die französischen Banken, allen voran BNP Paribas und Société Générale, machen seit über einem Jahr Front gegen die geplante EU-Bankenstrukturreform. Sie sieht im Kern vor, dass große Institute allzu riskante Finanzmarktaktivitäten vom Rest ihres Geschäfts abtrennen sollen. Ziel ist es, die Bankkunden – also Sparer, Häuslebauer oder Unternehmen –...

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