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30.11.2016

14:20 Uhr

Vizepremier will Beziehungen retten

„Die Türkei braucht Europa“

VonGerd Höhler

PremiumDer türkische Staatschef Erdogan polemisiert gegen die EU, Vizepremier Simsek schlägt dagegen andere Töne an. Er sieht Europa als „Vorbild“ und „Quelle der Inspiration“. Nur Beschwichtigung oder doch eine Kurskorrektur?

Die aktuellen Auseinandersetzungen zwischen der Türkei und der EU könnten das Verhältnis für die nächsten Jahre entscheidend beeinflussen. dpa

Kritische Phase

Die aktuellen Auseinandersetzungen zwischen der Türkei und der EU könnten das Verhältnis für die nächsten Jahre entscheidend beeinflussen.

IstanbulDer kalte Nordwind treibt dunkle Wolken über den Bosporus, Regen peitscht an die Fenster des Konferenzraums. Das Unwetter passt zum politischen Klima: Staatschef Recep Tayyip Erdogan lässt seine Gegner zu Zehntausenden einsperren, die Beziehungen zur Europäischen Union sind auf dem tiefsten Punkt seit Jahrzehnten, die türkische Wirtschaft schwächelt.

Aber Mehmet Simsek, der für die Wirtschafts- und Finanzpolitik zuständige Vizepremier, sieht dennoch einen Silberstreif: Die wirtschaftlich angeschlagene Türkei könne schon bald wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren, meint Simsek. Und Europa bleibe trotz der wechselseitigen Drohungen, die Beitrittsverhandlungen abzubrechen, ein wichtiger Anker für die Türkei: „Es ist im Interesse Europas und...

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