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12.05.2015

15:54 Uhr

Von der Leyen in Israel

Nur freundliche Floskeln für Netanjahu

VonTill Hoppe

PremiumIn Israel macht die Verteidigungsministerin die Staatsfrau: Ursula von der Leyen gedenkt der Holocaust-Opfer und feiert mit Premier Netanjahu 50 Jahre diplomatische Beziehungen. Doch Meinugnsverschiedenheiten bleiben.

Gedenken an Holocaust-Opfer: Die Bundesverteidigungsministerin legt einen Kranz nieder. dpa

Ursula von der Leyen

Gedenken an Holocaust-Opfer: Die Bundesverteidigungsministerin legt einen Kranz nieder.

JerusalemIhr Kugelschreiber gleitet über das Papier, Zeile für Zeile, ohne abzusetzen. Sie endet erst am Fuß der zweiten Seite, zeichnet dort mit ihrem Kürzel: Ursula v.dL. „Vor 50 Jahren“, so schreibt sie es mit schwarzer Tinte in das Gästebuch von Yad Vaschem, „haben die Menschen Israels Deutschland die Hand gereicht“. Heute verbänden beide Länder ein „tiefes Vertrauen, das seinesgleichen sucht“. 

Die Verteidigungsministerin hat gerade das Children Memorial hinter sich gebracht. Die Holocaust-Gedenkstätte am Rande Jerusalems ist reich an beklemmenden Orten, aber dieser dunkle Raum, nur von Kerzen erhellt und von Stimmen erfüllt, die die Namen und Herkunft getöteter Kinder verlesen,...

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