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12.01.2017

06:08 Uhr

Vorschläge von Mario Monti

Steuern für Europa

VonRuth Berschens, Jan Hildebrand

PremiumEuropa braucht mehr Geld – aber woher soll es kommen? Italiens Ex-Premier Monti hat im Auftrag der EU untersucht, wie sich die Union künftig finanzieren soll. Seine finalen Vorschläge liegen dem Handelsblatt vor.

Direkte Steuern für die Union? Reuters

Italiens Ex-Premier Monti

Direkte Steuern für die Union?

Brüssel/BerlinGünther Oettinger, seit Anfang des Jahres EU-Haushaltskommissar, hat ehrgeizige Pläne: Er will die Finanzierung der Europäischen Union „grundlegend neu“ ordnen. Der Zeitpunkt dafür sei jetzt „ideal“, sagte Oettinger am Dienstagabend im Europaparlament und fügte hinzu: „Es gibt Bedarf für neue Einnahmen.“ Grund für seinen Vorstoß sind unerwartet hohe Mehrausgaben.

Die Flüchtlingskrise verschlingt Milliarden – etwa für die Türkei oder für Afrika. Terrorismus und Kriege in unmittelbarer Nachbarschaft zur EU lassen die Kosten für innere und äußere Sicherheit anschwellen. Die Herausforderungen seien nur zu stemmen, wenn die EU eigene Finanzmittel bekomme, so Oettinger. Einen Gesetzentwurf dazu werde er bald vorlegen....

Kommentare (3)

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Herr Horst Mueller

12.01.2017, 09:38 Uhr

Agrarsubventionen abbauen, dann ist genug Geld da und man hilft den Entwicklungsländern.

Frau Leane Kamari

12.01.2017, 10:14 Uhr

Tja, bleibt fest zu halten: SIE HABEN ES NOCH IMMER NICHT VERSTANDEN
Aber wie sagte Herr Schäuble so schön "man muss Krisen nutzen" und wieder am Volk und Volksabstimmungen vorbei. SO holt man keine Wähler zurück, im Gegenteil, und davor sei das BVG und die nächste Wahl.

Herr Hans Glück

12.01.2017, 10:32 Uhr

Wieder ein Grund mehr mit dem Laden "EU" und seinen mehr als 50.000 Beamten aufzuräumen. Der "Laden" EU muss radikal verkleinert werden, dann braucht man auch keine eigene Steuern und erhält vielleicht wieder mal eine Akzeptanz in der europäischen Bevölkerung.

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