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07.07.2015

12:51 Uhr

Währungswächter der EZB

Draghi in der Klemme

VonJan Mallien, Jens Münchrath, Jan Hildebrand

PremiumDie griechischen Banken halten nicht mehr lange durch. Doch alle Entscheidungen, die die EZB als ihr Aufseher trifft, haben weitreichende Folgen. Notenbankchef Draghi möchte die Währungsunion möglichst zusammenhalten.

Einige Ökonomen bezichtigen den EZB-Chef der „Insolvenzverschleppung“. AFP

Mario Draghi

Einige Ökonomen bezichtigen den EZB-Chef der „Insolvenzverschleppung“.

Berlin, Frankfurt, DüsseldorfAm späten Montagnachmittag war es mal wieder so weit. Mario Draghi schaltete die anderen 24 Mitglieder des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) aus Europa per Telefon zusammen, um über die Notkredite (Ela) für griechische Banken zu beraten. Wieder einmal lag das Schicksal Griechenlands in der Hand des EZB-Präsidenten. Und wieder einmal entschied Draghi, die Banken nicht vom Euro-System abzuschneiden – und damit letztlich den Austritt Griechenlands aus der Währungsunion zu erzwingen.

Der EZB-Rat ließ die Ela-Kredite eingefroren. Dennoch entschlossen sich die Notenbanker zu einem Warnschuss: Sie hoben die Sicherheitsanforderungen für diese Hilfskredite an. Damit droht...

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