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01.12.2016

16:24 Uhr

Wahl des Bundespräsidenten

Zerreißprobe in Österreich

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumRechtspopulist Norbert Hofer hat nach Meinungsumfragen die besten Chancen zum Staatsoberhaupt gewählt zu werden. Der sozialdemokratische Bundeskanzler Christian Kern gibt vor dem Wahltag seine Doktrin gegen die FPÖ auf.

Sicherheit oder Vernunft? Am Sonntag stimmen die Österreicher über den neuen Bundespräsidenten ab. Reuters

Wahlplakate in Wien

Sicherheit oder Vernunft? Am Sonntag stimmen die Österreicher über den neuen Bundespräsidenten ab.

WienHans Peter Haselsteiner wird nicht müde, den Rechtspopulisten Norbert Hofer im Bundespräsidentenwahlkampf zu attackieren. Der Gründer des Baukonzerns Strabag warnt vor einem „wirtschaftlichen Selbstmord“ in Österreich, sollte der umstrittene Politiker der früheren Haider-Partei zum österreichischen Staatsoberhaupt am nächsten Sonntag gewählt werden. Haselsteiner fürchtet vor allem Hofers Zick-Zick-Kurs in Sachen EU-Austritt.

Der Bauunternehmer hat angesehene Mitstreiter wie die ehemalige Siemens-Managerin Brigitte Ederer oder den früheren EU-Kommissar Franz Fischler für seine aus eigenen Mitteln finanzierte Kampagne gefunden. Doch ob der millionenschwere Werbefeldzug gegen Hofer zum Ziel führen wird? Das scheint zunehmend ungewisser.

Norbert Hofer hat beste Chancen, der erste Rechtspopulist...

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