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08.07.2016

13:58 Uhr

Wahlen in Japan

Das Phänomen Shinzo Abe

VonMartin Kölling

PremiumEinst als Versager aus dem Amt geflohen, zementiert Japans Regierungschef Shinzo Abe seine Macht. Bei den Oberhauswahlen könnte er die Mehrheit bekommen, um die erste Revision der Nachkriegsverfassung anzuschieben.

Japans Oberhaupt ist seit 2006 beziehungsweise seit 2012 an der Macht. Jetzt stehen erneut die Oberhauswahlen an. AP

Shinzo Abe

Japans Oberhaupt ist seit 2006 beziehungsweise seit 2012 an der Macht. Jetzt stehen erneut die Oberhauswahlen an.

TokioVerkehrte Welt: Früher tauschte Japan seine Regierungschefs im Jahrestakt aus. Doch während nun in Europa und den USA politische Verunsicherung herrscht, wirkt Japan vor der Oberhauswahl am Sonntag wie der letzte Hort politischer Stabilität. Und verantwortlich dafür ist ausgerechnet Regierungschef Shinzo Abe, der 2007 in seiner ersten Amtszeit nach nur 366 Tagen aus dem Amt floh.

Nichts scheint ihm Schaden zu können. Nach seinem Wahlsieg im Dezember 2012 hatte Abe öffentlichkeitswirksam die Abenomics versprochen. Mit drei Pfeilen - Konjunkturprogrammen, einer Geldschwemme der Notenbank und Reformen- wollte er Inflation und Wachstum erzwingen, den Yen-Kurs nach unten und die Firmengewinne...

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