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28.12.2016

18:20 Uhr

Warnzeichen in Griechenland, Italien, Spanien

Sorge vor einer neuen Euro-Krise

VonMartin Greive, Jan Hildebrand, Gerd Höhler

PremiumBeunruhigende Signale in der Währungsunion: Bei Griechenlands Rettungsprogramm geht es nicht voran, aus Italien und Spanien fließt offenbar Kapital ab. Das sorgt auch in der Bundesregierung für Unruhe.

Der Bundesfinanzminister drängt auf ambitionierte Sparvorgaben. ddp images/ZUMA

Wolfgang Schäuble

Der Bundesfinanzminister drängt auf ambitionierte Sparvorgaben.

Berlin, AthenEuklid Tsakalotos wollte für etwas friedvolle Weihnachtsstimmung sorgen. Einen Tag vor Heiligabend schickte er einen Brief an den Vorsitzenden der Euro-Finanzminister, Jeroen Dijsselbloem. In dem Schreiben versprach der griechische Finanzminister: Athen wird alle Sparauflagen des Hilfsprogramms einhalten.

Dijsselbloem reagierte erleichtert. Schließlich hatte der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras zuvor ohne Absprache ein 617 Millionen Euro teures Weihnachtsgeschenk an Rentner verteilt und damit den Ärger der internationalen Geldgeber auf sich gezogen. Nun sei der Streit beigelegt, wurde prompt verbreitet. Eskalation abgewendet. Alles gut.

Alles gut? Tatsächlich wächst eher die Sorge vor einer neuen Krise, auch in Berlin. So ist der...

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