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03.04.2015

17:44 Uhr

Welthandel

Paris zwingt Konzerne zu Fairness

VonThomas Hanke

PremiumInternationale Firmen müssen ihre Zulieferer zur Einhaltung sozialer und ökologischer Normen zwingen – das sieht ein französischer Gesetzentwurf vor. Bisher haben schlechte Arbeitsbedingungen selten juristische Folgen.

Die Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern rufen Menschenrechtsorganisationen auf den Plan. Kathrin Harms/laif

Textilfabrik in Dhaka:

Die Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern rufen Menschenrechtsorganisationen auf den Plan.

ParisDie Französische Revolution tritt aus den Geschichtsbüchern und inspiriert die Legislative in Frankreich. Das zeigt das neue „Gesetz über die Pflicht zur Wachsamkeit“ großer Unternehmen im Hinblick auf die Menschenrechte. Es gehe um „die Werte, die Frankreich seit 1789 vertritt“, heißt es in der Begründung. Den Unternehmerverband Medef aber treibt die Vorschrift, die jetzt ins Parlament eingebracht wurde, zur Weißglut. „Frankreich kann nicht die Welt belehren, und wenn wir als einziges Land vorpreschen, zahlen unsere Unternehmen die Zeche“, kritisiert der Verband.

Der von Sozialisten und Grünen vorgelegte Text verpflichtet große Unternehmen, bei allen Zulieferern auf die Einhaltung der grundlegenden...

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