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14.05.2017

18:13 Uhr

Wirtschaftsministerin in China

Der schwierige Partner

VonDana Heide, Till Hoppe, Stephan Scheuer

PremiumDer Ton im Streit über den Marktzugang für Unternehmen in China verschärft sich. Doch während Wirtschaftsministerin Zypries auf großer Bühne in Peking Zugeständnisse fordert, scheut die Europäische Union den Konflikt.

IWF-Chefin Christine Lagarde (l.) und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: Plädoyer für den Freihandel statt Lob für das chinesische Mammutprojekt.

Teilnehmerbild der Seidenstraßen-Konferenz in Peking

IWF-Chefin Christine Lagarde (l.) und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: Plädoyer für den Freihandel statt Lob für das chinesische Mammutprojekt.

Peking/BrüsselEigentlich war alles auf Harmonie ausgelegt. Weil es der chinesischen Regierung so wichtig war, hatte sich Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries auf den Weg nach Peking gemacht, wo Chinas Staatspräsident Xi Jinping sein Prestigeprojekt einer neuer Seidenstraßen-Initiative vorstellen wollte. Auf dem sogenannten „One Belt, One Road“-‧Forum sollte sie der chinesischen Seidenstraßen-Initiative als hochrangiger Gast aus Europa zusätzliche Bedeutung verleihen. Neben dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sowie 27 anderen Staats- und Regierungschefs sollte auch die deutsche Wirtschaftsministerin die Initiative preisen. Doch es kam anders.

Statt einer Lobeshymne auf die Seidenstraßen-Initiative – ein großes Infrastrukturprojekt, mit...

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