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04.08.2016

13:50 Uhr

Wo Populisten punkten

Die vergessenen Orte der Wut

VonTorsten Riecke

PremiumIn Städten wie Bitterfeld, Sunderland oder Monessen fühlen sich viele Menschen vergessen – und stimmen für Populisten. Die Gesellschaft driftet immer weiter auseinander. Wo sind die Politiker, die zuhören? Eine Analyse.

Eine Stimme für die Wutbürger. Reuters

Trump bei einer Rede im amerikanischen Monessen

Eine Stimme für die Wutbürger.

Was haben Sunderland in Nordengland, Bitterfeld in Sachsen-Anhalt und Monessen im US-Bundesstaat Philadelphia gemeinsam? Die Menschen dort sind wütend. Wütend auf Einwanderer und ein Wirtschaftssystem, das sie zu Verlierern stempelt. Vor allem aber sind sie wütend auf das politische Establishment in London, Berlin und Washington, von dem sie sich mit ihren Sorgen im Stich gelassen fühlen.

Deshalb haben die Bürger in Sunderland für den Brexit und in Bitterfeld für die AfD gestimmt. Und deshalb hat Lou Mavrakis, der 70-jährige Bürgermeister von Monessen und ein eingeschriebener Demokrat, Ende Juni Donald Trump zu einer Wahlkampfrede gegen den Freihandel in die frühere Stahlstadt...

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