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10.03.2017

11:41 Uhr

Zerstrittenes Europa

Die Erosion der EU

VonTill Hoppe

PremiumUneinigkeit nagt an Europa. Die geopolitischen Rivalen haben das längst gewittert und wollen von der Schwäche profitieren. Nur Berlin und Paris können die Auflösungserscheinungen der EU noch stoppen. Eine Analyse.

Deutschlands und Frankreichs sind die stärksten Akteure in der EU. AFP; Files; Francois Guillot

Brandenburger Tor in den Farben der Tricolore

Deutschlands und Frankreichs sind die stärksten Akteure in der EU.

Das Wort Erosion bedeutet so viel wie: Zerfressenwerden. Starke Kräfte nagen an der Oberfläche, ziehen Furchen, tragen Schicht um Schicht ab. Dieser geologische Prozess beschreibt recht treffend, was derzeit mit der Europäischen Union passiert.

Vor zehn Jahren, als die Gemeinschaft den 50. Jahrestag der Römischen Verträge beging, erklärte sie noch selbstzufrieden: „Europa war über Jahrhunderte eine Idee, eine Hoffnung auf Frieden und Verständigung. Diese Hoffnung hat sich erfüllt.“ Seither haben diverse Krisen tiefe Furchen in diese Gewissheit gezogen. Die Spuren sind nicht zu übersehen, auch wenn die Erosion oft schleichend verläuft – und nicht mit einem Erdbeben wie dem britischen...

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