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22.01.2016

08:49 Uhr

Zittern um Schengen

Wirtschaft fürchtet Abriegelung

PremiumÖsterreichs Beispiel könnte weitere Grenzkontrollen nach sich ziehen. Der DIHK erwartet dann im schlechtesten Fall bis zu zehn Milliarden Euro Zusatzkosten für die Firmen. Der BDA mahnt, nicht dem Stammtisch nachzugeben.

Ein Ende des Schengen-Raums und damit des freien Personen- und Warenverkehrs würde die Exportnation Deutschland hart treffen. dpa

Bundespolizei am deutsch-polnischen Grenzübergang

Ein Ende des Schengen-Raums und damit des freien Personen- und Warenverkehrs würde die Exportnation Deutschland hart treffen.

Berlien/Wien/DüsseldorfArbeitgeberpräsident Ingo Kramer bemühte sich nicht, seine Wut zu verbergen. Wer jetzt Europas Binnengrenzen schließe, der verrate die europäische Idee. Er sei entsetzt, wie Teile der Regierungskoalition dem Stammtisch gefallen wollten, sagte Kramer am Mittwoch nach einer Präsidiumssitzung seines Verbands BDA. Kein Teilnehmer habe das Wort „Obergrenze“ auch nur in den Mund genommen.

Seit Österreich angekündigt hat, nur noch eine begrenzte Zahl von Flüchtlingen aufzunehmen und Grenzkontrollen zu verschärfen, wächst die Angst vor verriegelten Nationalstaaten in Europa. „Wenn wir die deutschen Grenzen zumachen, wäre das gesamte Geschäftsmodell unserer Wirtschaft akut gefährdet“, warnt Außenhandelspräsident Anton Börner. Das bedeute weniger Wachstum,...

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