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13.09.2016

17:36 Uhr

Zukunft der EU

Bloß keine Gegenrevolution

VonNicole Bastian

PremiumViktor Orbán und Jaroslaw Kaczynski streben eine „kulturelle Gegenrevolution“ an. Ihr Ziel: mehr Macht für die nationalen Parlamente. Das aber wäre der falsche Weg. Die Union muss ihre Grundwerte verteidigen. Eine Analyse.

Zurück in die Vergangenheit. AP

Ungarns Premierminister Orbán

Zurück in die Vergangenheit.

Eine umgekehrte Übernahme nennen Manager und Investmentbanker den Vorgang, wenn ein kleineres Unternehmen das größere schluckt. Nicht ausgeschlossen, dass etwas Ähnliches wie ein solcher Reverse Take-over in der Europäischen Union passieren könnte. Indem nämlich später beigetretene Mitglieder eines der mutigsten politischen Projekte der jüngeren Geschichte Schritt für Schritt zu ihrer Organisation machen – oder den Gründungsgedanken durch Blockade und Ignoranz so aushöhlen, dass nicht mehr viel von den ursprünglichen Werten bleibt.

Da versprechen Ungarns Premierminister Viktor Orbán und Jaroslaw Kaczynski, Chef der polnischen Regierungspartei und mächtiger Strippenzieher, schon großmundig die „kulturelle Gegenrevolution“ der EU. Mehr Macht zurück an die nationalen...

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