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13.01.2016

06:00 Uhr

Gastbeitrag EZB-Mitarbeitervertreter

Riskante Vetternwirtschaft

VonCarlos Bowles, Johannes Priesemann

PremiumMitarbeitervertreter der Europäischen Zentralbank warnen vor den Folgen einer falschen Personalpolitik und sehen die Zeit gekommen, diese zu überdenken und zu reformieren. Ein Gastbeitrag.

Mitarbeitervertreter bemängeln die Personalpolitik der Zentralbank. dpa

EZB-Gebäude in Frankfurt

Mitarbeitervertreter bemängeln die Personalpolitik der Zentralbank.

Die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt systemrelevante Banken und ist Kreditgeber der letzten Instanz. Bei ihr darf es keine Vetternwirtschaft geben. Wenn die falschen Leute dafür verantwortlich sind, Frühwarnsignale der Märkte oder das Haftungsrisiko einer systemkritischen Bank zu erkennen, kann das verheerende Konsequenzen für die ökonomische Stabilität und damit für die Ersparnisse von Millionen Bürgern haben. Dienstrecht und Personalpolitik der EZB sind eine Angelegenheit des öffentlichen Interesses.

Die jüngste Mitarbeiterbefragung der EZB zeigt, wie sehr die Vetternwirtschaft die Belegschaft beunruhigt. Auf die Frage, wie man in der EZB am effektivsten Karriere machen kann, antworteten 65 Prozent der Belegschaft mit: „indem man...

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