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13.01.2016

06:00 Uhr

Interview mit Sven Giegold

„Die EZB muss handeln“

VonJan Mallien

PremiumDer Europaabgeordnete Sven Giegold kritisiert die Netzwerke innerhalb der Europäischen Zentralbank. Das sei insbesondere wegen der Nähe von Geldpolitik und Bankenaufsicht ein Problem.

Der Grünenpolitiker ist als Mitglied des Europäischen Parlaments unzufrieden mit den Personalentscheidungsmechanismen innerhalb der Notenbank. dpa

Sven Giegold

Der Grünenpolitiker ist als Mitglied des Europäischen Parlaments unzufrieden mit den Personalentscheidungsmechanismen innerhalb der Notenbank.

Eigentlich gehört Sven Giegold zu den Verteidigern der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Doch die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung der Notenbank hält der grüne EU-Parlamentarier für bedenklich.

Herr Giegold, geben Ihnen die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung der EZB zu denken?
Ja, ich finde, dass die EZB das ernst nehmen und handeln muss. Auch wenn nicht alle Antworten negativ waren. Zum Beispiel gibt es eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber.

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Offene Stellen werden bei der EZB nicht immer mit dem besten Bewerber, sondern im schlimmsten Fall mit dem schlechtesten besetzt: Mitarbeitervertreter beklagen Günstlingswirtschaft bei der Notenbank. Die EZB bestreitet das.

Aber offenbar spielen Beziehungen eine große Rolle, wenn man bei der Notenbank Karriere machen will.
Das scheint in der Tat bedenklich. Wenn Beziehungen und Netzwerke hauptsächlich über die Karriere entscheiden, ist...

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