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17.07.2017

20:51 Uhr

Problematische BIP-Berechnung

Kann man Zinsen essen?

VonNorbert Häring

PremiumBIP-Zahlen sind nicht immer das, was sie scheinen. In Deutschland besteht die gemessene Produktion zum Teil aus fiktiven Finanzdienstleistungen. Alles eine Frage der Definition.

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Sehnsuchtsziel Wachstum

Die alte Sticker-Weisheit, dass man Geld nicht essen kann, plagt heute Statistiker.

FrankfurtWenn chinesische Wachstumszahlen referiert werden, fehlt selten der Hinweis, dass die Zahlen manipuliert sein könnten. Doch auch in westlichen Wirtschaftsdaten ist nicht immer das drin, was wir vermuten. Denn Regierungen haben ein Interesse daran, ihr Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu steigern. Immer wieder gibt es darum Reformen, die das BIP steigern, obwohl sie keinen Nutzen für die Wirtschaft haben.

Jacob Assa, Ökonom und Statistiker bei den Vereinten Nationen, hat ausgerechnet, dass die Revision der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung von 2013 das Bruttoinlandsprodukt der USA um mehr als die Wirtschaftsleistung von Schweden steigerte, ohne dass irgendetwas zusätzlich produziert worden wäre. Das geschah dadurch, dass...

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