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08.09.2016

11:38 Uhr

Ein tragischer Held

Edward Snowden hat alles verändert – und nichts

VonThomas Tuma

PremiumDer Whistleblower enthüllte vor nun drei Jahren sein Wissen über die Spähattacken der Geheimdienste im festen Glauben: „Die Welt sagt Nein zur Überwachung.“ Doch das Gegenteil ist der Fall. Phlegma regiert. Eine Analyse.

Der Whistleblower hat die Politik maßgeblich beeinflusst. AFP; Files; Francois Guillot

Ein Plakat mit Edward Snowden

Der Whistleblower hat die Politik maßgeblich beeinflusst.

Die großen Heroen oder auch Märtyrer des 21. Jahrhunderts müssen keine Krieger mehr sein, Wissenschaftler, Unternehmer oder Künstler. Vielleicht sind es eher unauffällige Software-Administratoren. Menschen wie Edward Snowden, dessen Leben dieser Tage, von Oliver Stone verfilmt, in die Kinos kommt. Drei Jahre ist es her, dass der ehemalige Geheimdienst-Angestellte mit der Enthüllung seines Fachwissens die Welt veränderte – und diese Welt doch die gleiche blieb. Ein Widerspruch? Es kommt darauf an, wo man hinschaut: in die Politik, die Wirtschaft oder die Gesellschaft.

Natürlich hat Snowden die Politik maßgeblich beeinflusst: Es hagelte Protestnoten, Ermittlungen, diplomatische Verstimmungen. Das Safe-Harbor-Abkommen, das den Datenfluss...

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