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Special

03.03.2016

13:44 Uhr

Donald Trump vor Nominierung

Der Triumph des Antiamerikaners

VonMoritz Koch

PremiumTrumps Wahlkampagne ist ein Angriff auf die Werte der USA. Doch er hat bewiesen, dass man ihn nicht unterschätzen darf. Damit tritt das Undenkbare ein. Droht den USA das Schicksal der Weimarer Republik? Eine Analyse.

Er hat bewiesen, dass man ihn nicht unterschätzen darf. Er hat ein feines Gespür für die Krawallstimmung der Wähler, einen siebten Sinn für Frust. dpa

Donald Trump

Er hat bewiesen, dass man ihn nicht unterschätzen darf. Er hat ein feines Gespür für die Krawallstimmung der Wähler, einen siebten Sinn für Frust.

WashingtonDonald Trump trägt jeden Tag ein neues Etikett. Man hat ihn einen Hetzer genannt, als Scharlatan abqualifiziert, als modernen Mussolini. Klassifizierungen, die er sich allesamt verdient hat und die doch vom Eigentlichen ablenken. Der führende Präsidentschaftskandidat der Republikaner ist vor allem eines: ein Antiamerikaner.

Seine Kampagne ist ein Angriff auf alles, wofür Amerika steht: Toleranz, Weltoffenheit, Liberalität. Natürlich, als Hegemon sind die Vereinigten Staaten ihren Idealen nie voll gerecht geworden, keiner würde das behaupten, am wenigsten die Amerikaner selbst. Doch was die USA stets ausgezeichnet hat und von anderen Großmächten unterscheidet, ist die Bereitschaft, sich an universellen Werten zu...

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