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Special

16.11.2016

15:00 Uhr

Marcel Fratzscher zur Trump-Wahl

Plötzlich ohne Partner

PremiumWorauf muss sich die Welt einstellen, wenn Donald Trump das Präsidentenamt übernimmt? Es gibt drei mögliche Szenarien. In allen ist Deutschland einer der Verlierer. Ein Gastbeitrag von DIW-Chef Marcel Fratzscher.

Marcel Fratzscher leitet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und ist Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com. dpa [M]

Der Autor

Marcel Fratzscher leitet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und ist Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com.

Nach dem Schock kam die Überraschung: Die Finanzmärkte reagierten positiv auf die Wahl Donald Trumps zum US Präsidenten. Die Aktienmärkte und der US-Dollar legten zu und fielen nicht – wie allgemein befürchtet – ins Bodenlose. Was sagt uns dies über die Auswirkungen für die Wirtschaft? Und was sind mögliche wirtschaftspolitische Szenarien, auf die wir uns in Deutschland werden einstellen müssen?

Zuerst einmal lässt sich festhalten, dass die versprochenen Wirtschaftspolitiken der beiden Kandidaten Trump und Clinton erstaunlich ähnlich sind. Beide hatten eine expansive Fiskalpolitik durch ein massives Investitionsprogramm, vor allem in die veraltete Infrastruktur, wie auch mehr wirtschaftlichen Protektionismus versprochen....

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

17.11.2016, 16:05 Uhr

Sehr geehrter Prof. Fratzscher,

in der Nationalökonomie spricht man von "Prämissen". Das sind Annahmen, die man trifft, um aus ihnen ein Ergebnis herzuleiten.

In Ihrem Artikel wählen sie für die Prämissen den Ausdruck "Szenarien". Nichts gegen diesen Begriff. Aber die Szenarien sind so schemenhaft und vage, dass die Kausalitätskette nicht nachzuvollziehen ist.

Ein anderer Punkt: Ich wüßte noch ein Dutzend anderer Szenarien, von denen jedem eine bestimmte Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden könnte. Aber die Frage ist, ob die Diskussion von Möglichkeiten uns Erkenntnisse bringt. Daran glaube ich nicht. Denn es gilt der Satz "möglich ist alles". Möglich ist auch, mit Diskussionsbeiträgen abzuwarten, bis der Nebel sich gelichtet hat. Einverstanden?

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