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Special

20.07.2016

17:28 Uhr

Republikaner leiden am Stockholm-Syndrom

Trump, der Entführer

VonMoritz Koch

PremiumDonald Trump hat die republikanische Partei unterworfen und aus ihrem politischen Zuhause verschleppt. Die Mitglieder jubeln ihrem Entführer zu. Sein Triumph ist ein Sieg der Identität über die Ideologie. Eine Analyse.

Obszön, aber erfolgreich. AP

Trump mit Pistole auf einem Buchcover

Obszön, aber erfolgreich.

Donald Trump gilt als ein großer Egomane, doch sein Lieblingswort ist „wir“. Seine Reden handeln von Wundertaten, die ein kollektiver Kraftakt möglich machen würde. Illegale Einwanderer stoppen, Terroristen in Grund und Boden bomben, Amerika zu alter Größe führen: Angeblich gibt es nichts, was „wir“ nicht können – wenn Trump Präsident wird. Wenn nicht, ist alles aus. Untergang oder nationale Wiedergeburt: Mit Schattierungen und Zwischentönen hält sich Trump nicht auf.

Der Aufstieg des Populisten zum Präsidentschaftskandidaten gründet darauf, dass er Kontraste verschärft, selbst mit seinem „Wir“: Es verbindet nicht, es spaltet. Es umschließt einen Kreis von Wählern, um ihn von anderen...

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