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Special

19.10.2016

17:38 Uhr

US-Studenten

Ende des Traums vom Aufstieg durch Bildung

VonPaul Ostwald, Frank Wiebe

PremiumDie Studiengebühren in den USA sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – vor allem viele Absolventen privater Hochschulen stecken in der Schuldenfalle. Im Präsidentschaftswahlkampf ist das längst ein Thema.

Studieren ist in den USA teuer – vor allem an den privaten Universitäten.

In der Bibliothek

Studieren ist in den USA teuer – vor allem an den privaten Universitäten.

New York, OxfordAls der Amerikaner Mark Daniel vor ein paar Jahren die Schule verließ, hatte er einen Traum: Theologie studieren. Doch bei umgerechnet knapp 63.500 Euro Studienkosten pro Jahr und bis zu sieben Prozent Zinsen auf Kredite hätte er am Ende des vierjährigen Studiums mit fast 320.000 Euro Schulden dagestanden. Mit einem guten Job als Anwalt oder Unternehmensberater vielleicht bezahlbar. Aber als Theologe? Unmöglich, selbst als Absolvent der Harvard-Universität, die zu den besten und renommiertesten der Welt zählt.

„Das konnte ich meiner Familie nicht antun“, sagt der 25-Jährige Amerikaner rückblickend. Er wählte Plan B und sattelte auf einen Bachelor...

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