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Special

02.02.2016

20:00 Uhr

US-Wahlkampf als Glaubenskrieg

Die Früchte des Zorns

VonMoritz Koch

PremiumNach den Vorwahlen in Iowa ist bei Demokraten und Republikanern nichts entschieden. Doch eins zeichnet sich bereits jetzt ab: Der Wahlkampf wird zum Glaubenskrieg zwischen extremen Positionen. Eine Analyse.

Revolution statt Reformen. AFP

Republikaner Trump

Revolution statt Reformen.

WashingtonTed Cruz triumphiert, Bernie Sanders lässt sich feiern, Marco Rubio strahlt, Hillary Clinton atmet tief durch – und Donald Trump überrascht gleich doppelt: Er verliert die Wahl, aber nicht die Beherrschung. Die Stimmen in Iowa sind ausgezählt, und doch ist nichts entschieden. Fest steht nach der ersten Vorwahl nur, dass der Kampf um die Präsidentschaftskandidatur in beiden großen US-Parteien noch lange toben wird, und zwar schriller und lauter, als er es schon war.  

Seit dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs war das Land nicht mehr so stark polarisiert wie heute. Die Republikaner haben den Ultrakonservativen Ted Cruz zum Sieger...

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