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28.05.2015

20:00 Uhr

Afrika

Korruption ist Alltag

VonWolfgang Drechsler

PremiumFifa-Präsident Blatter erfreut sich unter den Fußballfunktionären auf dem Kontinent großer Beliebtheit. Nicht nur die erste WM in der Region im Jahr 2010 hat dafür gesorgt.

Ging bei der Vergabe an Südafrika alles mit Rechten Dingen zu? Die Fußballfunktionäre in dem Land sind Blatter jedenfalls dankbar und gewogen. APN

Zakumi, das Maskottchen der Fussball WM 2010

Ging bei der Vergabe an Südafrika alles mit Rechten Dingen zu? Die Fußballfunktionäre in dem Land sind Blatter jedenfalls dankbar und gewogen.

DüsseldorfNirgendwo anders wird der Fußball derart stark für machtpolitische Zwecke missbraucht wie in Afrika. Die auf dem Schwarzen Kontinent besonders stark ausgeprägte Vorliebe für „big men“, selbstherrliche Politiker und Funktionäre, die ihre oft illegal erworbene Macht gerne auch noch pompös zur Schau stellen, liefert der Fifa und ihrem Sonnengott Sepp Blatter seit langem einen besonders günstigen Nährboden, um die Dinge im eigenen Sinne zu regeln. 

In vielen afrikanischen Ländern reden die Staatschefs und Präsidenten der Fußballverbände in die Mannschaftsaufstellung hinein. Blatter hat sich den extrem starken Autoritätsglauben und die rigiden Strukturen stets zunutze gemacht, zumal die Korruption auf dem...

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