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28.05.2015

12:01 Uhr

Fifa-Fiasko

„Der Fall erinnert an den ADAC-Skandal“

VonDieter Fockenbrock

Premium„Mit Kontrolle nichts zu tun“: Der Jurist Manuel Rene Theisen übt scharfe Kritik am Fifa-System und Blatter. Er vergleicht die Ermittlungen mit dem ADAC-Skandal. Mit einem Unterschied: Die Fifa sei ein Großkonzern.

„Die Fifa-Führung kontrolliert sich selbst. Und das System ist obendrein dazu angelegt, Abhängigkeiten zu schaffen“, sagt der Fifa-Experte Manuel Rene Theisen. dpa

Joseph Blatter

„Die Fifa-Führung kontrolliert sich selbst. Und das System ist obendrein dazu angelegt, Abhängigkeiten zu schaffen“, sagt der Fifa-Experte Manuel Rene Theisen.

MünchenIm Zuge von US-Ermittlungen wurden am Mittwoch sieben hochrangige FIFA-Funktionäre von der Schweizer Polizei verhaftet und abgeführt. Die schweizerische Bundesanwaltschaft ermittelt außerdem wegen Unregelmäßigkeiten bei den WM-Vergaben an Russland (2018) und Katar (2022).Unter den Festgenommenen befinden sich zwei Fifa-Vizepräsidenten. Der 79-jährige Blatter will sich dennoch am Freitag für eine fünfte Amtsperiode an die Spitze des Weltverbandes wählen lassen.

Herr Theisen, wäre die Fifa ein Unternehmen, was würde jetzt nach den spektakulären Verhaftungen führender Verbandsmanager passieren?
Bei einem ordentlichen Unternehmen wäre das gar nicht passiert. Dort gäbe es ein Aufsichtsgremium, das das Management überwacht und notfalls auch sanktioniert. Die...

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