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13.04.2015

10:38 Uhr

Kartellrechtler Mark-E. Orth

„Die Fifa wird einknicken“

VonThomas Mersch

PremiumMit dem Verbot von Beteiligungen Dritter an Spielertransfers begibt sich der Weltfußballverband Fifa auf rechtliches Glatteis, sagt der Münchener Sportkartellrechtler Mark-E. Orth.

Mark - E. Orth, Rechtsanwalt in München. Pressebild gibt es nicht größer Pressebild

Rechtsanwalt Mark-E. Orth

„Die Bundesligaklubs sind verunsichert.“

Herr Orth, die Fifa schließt Investoren bei Transfergeschäften aus. Zu Recht?
Die Fifa überschätzt ihre Regulierungsbefugnis. Sie wird das absolute Verbot nicht aufrechterhalten können, denn es schießt über das Ziel hinaus und ist damit kartellrechtswidrig.

Das Verbot soll Manipulation verhindern, wenn ein Investor Rechte an mehreren Spielern bei verschiedenen Klubs hält. Ist das unvernünftig?
Konsequenterweise müsste die Fifa auch eine Reihe weiterer Reglements modifizieren – wenn Klubs beispielsweise Spieler ausleihen, könnte ja genauso die Gefahr von wettbewerblichen Absprachen bestehen. Spielervermittler können mehrere Spieler unter Vertrag haben, die für verschiedene Vereine spielen – auch hier könnten Interessenkollisionen drohen. Die Fifa aber...

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