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10.08.2016

12:17 Uhr

Konzerne stützen Uli Hoeneß

Eine Kultur der zweiten Chance

VonSven Afhüppe

PremiumIst die Rückkehr von Uli Hoeneß auf den Präsidentenstuhl beim FC Bayern München nach 637 Tagen im Gefängnis ein Skandal oder ein Beispiel für gelungene Resozialisierung? Es ist beides. Eine Analyse.

Ganz erkennbar beherrscht er die Mechanismen der Macht. Reuters

Uli Hoeneß

Ganz erkennbar beherrscht er die Mechanismen der Macht.

Dass beim FC Bayern München eigene Gesetze gelten, ist spätestens mit der geplanten Rückkehr von Uli Hoeneß als altem und neuem Vereinspräsidenten deutlich geworden. Es wirkt wie ein Stück aus dem bayerischen Komödienstadl, dass Hoeneß, der wegen Steuerhinterziehung im großen Stil zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden war, im November für das Amt des Präsidenten kandidiert. Da der bisherige Amtsinhaber Karl Hopfner nicht erneut antreten will, steht das Ergebnis der Wahl im Grunde schon fest. Offen ist nur noch, ob der FC Bayern an der bestehenden Regel festhält, dass der Klub-Präsident automatisch dem Aufsichtsrat angehört. Aber es würde einen wundern,...

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