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28.05.2015

20:00 Uhr

Manuel René Theisen

„Die sollten sich selbst auflösen“

VonDieter Fockenbrock

PremiumDer Governance-Experte und Münchner Professor kritisiert die mehr als mangelhafte Kontrolle des Weltverbands und fordert tiefgreifende Reformen von der Fifa.

Er ist Professor an der LMU in München und Experte für Corporate Governance. picture alliance / FOLTIN Jindri

Manuel René Theisen

Er ist Professor an der LMU in München und Experte für Corporate Governance.

DüsseldorfHerr Theisen, wäre die Fifa ein Unternehmen, was würde nach den spektakulären Verhaftungen passieren?
Bei einem ordentlichen Unternehmen wäre das gar nicht passiert. Dort gäbe es ein Aufsichtsgremium, das das Management überwacht und notfalls auch sanktioniert. Die oberste Ebene bei der Fifa agiert dagegen offenbar vollständig ohne Kontrolle.

Immerhin gibt es so etwas wie eine Hauptversammlung. Deshalb sind derzeit ja alle in der Schweiz.
Die Vollversammlung der Fifa kann diese Überwachungsfunktion aber nicht übernehmen. In einem Unternehmen wacht der Aufsichtsrat als Vertreter der Eigentümerinteressen darüber, wie der Vorstand mit dem Geld umgeht. Bei der Fifa verteilt die Führungsebene Geld...

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