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11.02.2015

21:35 Uhr

Sportvermarktung

Ein großer Fisch namens Wanda

VonFinn Mayer-Kuckuk

PremiumDer chinesische Mischkonzern Wanda übernimmt für rund eine Milliarde Euro den Sportrechte-Vermarkter Infront. Weitere Zukäufe in Europa sollen folgen – was genau der Strategie der Regierung in Peking entspricht.

Mit den Chinesen im Rücken auf Angriff schalten. AFP

Infront-Chef Philippe Blatter

Mit den Chinesen im Rücken auf Angriff schalten.

Peking, ZürichWenn sich der Ball dreht, spielt Geld offenbar keine Rolle mehr. Seit Jahren kennen die Preise für die Fußball-Übertragungsrechte nur eine Richtung: nach oben. Davon profitieren auch die Bewertungen von Sportrechte-Firmen.

2011 übernahm die Beteiligungsgesellschaft Bridgepoint den in der Schweiz ansässigen Sportrechte-Vermarkter Infront für 550 Millionen Euro inklusive Schulden. Jetzt erzielt Bridgepoint fast das Doppelte: Für 1,05 Milliarden Euro wird das Unternehmen verkauft; die Mehrheit von 68,5 Prozent geht an den chinesischen Mischkonzern Dalian Wanda.

Im Vorfeld des Verkaufs hatte es geheißen, es sei noch ein anderer chinesischer Investor an Infront interessiert. Nun hat der Mischkonzern das Rennen...

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