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16.08.2016

14:04 Uhr

Teure Spiele

Der Olympia-Mythos

Von Gastautor , Andrew Zimbalist

PremiumAuch Olympia in Rio belegt: Die Ausrichtung der Spiele ist für jede Stadt ein riskantes ökonomisches Glücksspiel. Kaum jemand profitiert davon – außer dem IOC. Ein Gastbeitrag.

Andrew Zimbalist ist Professor für Ökonomie am Smith College, USA, und Verfasser von „Circus Maximus The Economic Gamble behind Hosting the Olympics and the World Cup“. Dominic Chavez / Los Angeles Times [M]

Der Autor

Andrew Zimbalist ist Professor für Ökonomie am Smith College, USA, und Verfasser von „Circus Maximus The Economic Gamble behind Hosting the Olympics and the World Cup“.

Betrachten wir zunächst, wie die Gastgeberstadt ausgewählt wird: Das Internationale Olympische Komitee (IOC), ein unregulierter globaler Monopolist, führt alle zwei Jahre eine Auktion durch, in der die Städte der Welt gegeneinander wetteifern. Der Bietprozess einer Kandidatenstadt findet normalerweise unter der Leitung von Unternehmensmanagern – oft aus der Bauindustrie – statt, die von der Vorbereitung der Spiele profitieren werden. Das Ergebnis: Die Stadt, die am meisten bietet, gewinnt.

Die Kosten für die Ausrichtung der Sommerspiele liegen heute zwischen 15 und 20 Milliarden Dollar – für den Bau und die Renovierung von Veranstaltungsorten, das operative Geschäft, die Sicherheit und zusätzliche Infrastruktur. Die...

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