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28.11.2015

08:42 Uhr

Hamburgs Olympia-Bewerbung

Nie mehr zweite Liga

VonChristoph Kapalschinski, Martin Tofern

PremiumAm Sonntag stimmt Hamburg über Olympia ab. Mit derartigen Großprojekten will die Hansestadt zur Weltmetropole werden. Dabei schafft sie es bisher eher mit kleinen Dingen, die eigene Attraktivität unter Beweis zu stellen.

Die Elbinsel Kleiner Grasbrook soll zur Olympiacity werden. Vorn das Olympiastadion, dahinter das Athletendorf, links die Schwimmhalle und vorne rechts die Olympiahalle. Das Gelände liegt an den Elbbrücken (links), eine zusätzliche Elbquerung ist eingeplant. Heute beherbergt die Insel Hafenbetriebe, die umziehen sollen. dpa

Olympia-Planung

Die Elbinsel Kleiner Grasbrook soll zur Olympiacity werden. Vorn das Olympiastadion, dahinter das Athletendorf, links die Schwimmhalle und vorne rechts die Olympiahalle. Das Gelände liegt an den Elbbrücken (links), eine zusätzliche Elbquerung ist eingeplant. Heute beherbergt die Insel Hafenbetriebe, die umziehen sollen.

HamburgEr wirkt mit sich im Reinen, als er seine Milliardenforderung präsentiert. 6,2 Milliarden Euro verlangt er vom Bund für Olympische Spiele in Hamburg 2024 - denn das Konzept seiner Stadt ist naturgemäß nicht irgendeins. „Das ist sicher die am besten durchgerechnete Bewerbung für Olympische Spiele – nicht nur in Deutschland, sondern ever“, sagt Olaf Scholz.

Der Erste Bürgermeister der Hansestadt lässt im prächtigen Bürgermeistersaal des Rathauses keinen Zweifel am Anspruch Hamburgs: Der Bund könne im Grunde gar nicht anders, als die Milliarden dafür zu bewilligen. Auch wenn es das Doppelte der Summe ist, über die Optimisten bislang spekuliert hatten.

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