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18.11.2015

14:45 Uhr

Geopolitik

Was Terror mit dem Klima zu tun hat

VonTorsten Riecke

PremiumEine katastrophale Dürre hat den Bürgerkrieg in Syrien befördert und den Boden für den dortigen Terror bereitet. Doch das ist nur das markanteste Beispiel dafür, dass der Klimawandel auch ein geopolitisches Problem ist.

Dort, wo Menschen Hunger haben, gedeiht der Terrorismus. Reuters

Syrische Flüchtlinge in der Nähe der türkischen Grenze

Dort, wo Menschen Hunger haben, gedeiht der Terrorismus.

DüsseldorfKurz nach den schrecklichen Terroranschlägen in Paris hat der französische Premierminister Manuel Valls den Willen seiner Regierung bekräftigt, in zwei Wochen wie geplant in der französischen Hauptstadt den Weltklimagipfel abzuhalten. Valls will damit vor allem die Botschaft aussenden, dass Frankreich sich dem Terror nicht beugen werde. Der Weltklimagipfel ist aber vor allem deshalb wichtig, weil die weltweiten Klimaveränderungen auch den Boden für den Terrorismus bereitet haben.

US-Präsident Barack Obama hat bereits im September daran erinnert, dass Klimaveränderungen oft zu politischer Instabilität führen und somit erst jene Bedingungen schaffen, in denen eine Radikalisierung stattfinden kann. „Wenn Menschen Hunger haben oder...

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