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01.08.2016

15:41 Uhr

American Economic Review in der Kritik

Professorale Vetternwirtschaft

VonNorbert Häring

PremiumEin Skandal erschüttert die „American Economic Review“, die führende Ökonomie-Fachzeitschrift. Die Begutachtung sei nicht objektiv, so die Vorwürfe, die sich an einem Artikel entzünden. Die Herausgeberin wehrt sich.

Wissenschaftler haben in den USA falsche Angaben in einem Fachartikel unter den Teppich gekehrt. picture alliance / SZ Photo

Hochschullehrer an einer Tafel

Wissenschaftler haben in den USA falsche Angaben in einem Fachartikel unter den Teppich gekehrt.

FrankfurtWer es als Volkswirt akademisch zu etwas bringen will, sollte tunlichst versuchen, einen Artikel in der „American Economic Review“ (AER) unterzubringen. Oder in einer anderen der Dutzend Fachzeitschriften, die zur ersten Liga gehören. Denn Veröffentlichungen in führenden Fachzeitschriften sind die mit Abstand wichtigste Währung im Rennen um gute Professorenjobs. Entsprechend groß ist der Einfluss der Herausgeber dieser Zeitschriften, die sich fast alle aus etwa einem Dutzend Top-Universitäten der USA rekrutieren. Das wiederum lädt ein zu dem Vorwurf, das System sei fortschrittsfeindlich, wie ihn etwa das internationale Netzwerk kritischer Studenten ISIPE erhebt. Denn eine kleine Anzahl arrivierter Professoren könne dafür...

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