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03.06.2016

14:43 Uhr

Krebsforscher Christof von Kalle

„Medikamente, die wirklich wirken, sind nicht zu teuer"

VonSiegfried Hofmann, Maike Telgheder

PremiumDer Krebsforscher Christof von Kalle kennt die Krankheit aus eigener Erfahrung – seine Mutter starb daran. Im Interview spricht der Wissenschaftler über neue Therapien, Genanalysen für jedermann und Preismodelle.

„Bei einzelnen Krebsarten sind die Fortschritte sehr beeindruckend.“ (Quelle: Armin Kübelbeck via Wikimedia Commons)

Christof von Kalle

„Bei einzelnen Krebsarten sind die Fortschritte sehr beeindruckend.“

(Quelle: Armin Kübelbeck via Wikimedia Commons)

Herr von Kalle, von den neuen Immuntherapien werden große Fortschritte für die Krebstherapie erwartet. Teilen Sie den Enthusiasmus?
Ja, ich teile ihn sehr. Wenn man 20 Jahre in einem Feld auf der Stelle tritt und sieht dann auf einmal, dass bestimmte Ansätze wirklich funktionieren, dann berechtigt das zur Hoffnung auf erhebliche Verbesserungen.

Was bringen die neuen Mittel?
Bei einzelnen Krebsarten sind die Fortschritte sehr beeindruckend. Beim nicht kleinzelligen Lungenkrebs zum Beispiel spricht etwa die Hälfte der Patienten auf die neuen zielgerichteten Medikamente und Immuntherapien an. Beim schwarzen Hautkrebs schätzen Kollegen, dass die Immuntherapien bei 60 bis 80 Prozent der Patienten...

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