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30.06.2017

06:00 Uhr

Cyberangriff mit Ransomware Petya

Eine Spur führt in die Ukraine

VonIna Karabasz, Christoph Kapalschinski, Helmut Steuer, Christoph Schlautmann

PremiumDas Chaos bei den betroffenen Unternehmen ist groß. Noch ist unklar, wer hinter der jüngsten Cyberattacke, die Häfen und Produktionsanlagen stillgelegt hat, steckt. Experten fürchten weitaus größere Folge-Angriffe.

Auch Beiersdorf, die französische Bank BNP Paribas und die Reederei A. P. Møller Mærsk sind von dem Angriff betroffen. picture alliance / Hans Ringhofe

Cyberattacke durch Petya

Auch Beiersdorf, die französische Bank BNP Paribas und die Reederei A. P. Møller Mærsk sind von dem Angriff betroffen.

Düsseldorf/Hamburg/StockholmDurch die Beiersdorf-Zentrale in Hamburg, im internen Sprachgebrauch „Werk 1“ genannt, schallt die Aufforderung aus den Lautsprechern: Alle Mitarbeiter sollen sofort ihre Rechner herunterfahren.

Das war am Dienstag. Seitdem mischen sich bei dem Kosmetikhersteller Stillstand und Hektik. Noch am Donnerstag war die Telefonanlage komplett stillgelegt, alle Laptops mussten ausgeschaltet bleiben – weltweit. Die Produktion liegt teilweise still. Wie hoch die Ausfälle sind, weiß noch niemand genau: Auch die Rechner, die sonst alle Daten in Hamburg bündeln, sind ausgefallen. Die Führungskräfte in den Abteilungen können entscheiden, ob die Mitarbeiter überhaupt zur Arbeit kommen müssen. Viele können schlichtweg nicht arbeiten.

Grund...

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