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27.07.2015

20:00 Uhr

Videoportale im Ausland

Chinas Youtube

VonStephan Scheuer

PremiumWestliche Diensteanbieter sind im Reich der Mitte meist verboten. Dennoch schauen 443 Millionen Menschen in China Filme im Internet. Der Markt wächst rasant und die Konkurrenten kämpfen um die begehrten Marktanteile.

Die Youtuberin daaruum arbeitet mit Zalando zusammen. Screenshot Youtube

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Die Youtuberin daaruum arbeitet mit Zalando zusammen.

DüsseldorfEs ist ein lauer Sommerabend in Peking. Charles Zhang hat sein Jackett ausgezogen und sein Hemd aufgeknöpft. Auf der Dachterrasse in der Zentrale seines Internetkonzerns Sohu gibt er sich betont lässig. Dutzende Schauspieler drängen sich um ihn. Küsschen links, Küsschen rechts. Zhang lässt sich umschwärmen.

Chinas Internetunternehmer sind zu einer Macht in der Filmbranche aufgestiegen. Ausländische Portale wie Youtube sind gesperrt, das verhindert Konkurrenz. Dafür florierten chinesische Filmportale. Sie begannen ihr Geschäft vor Jahren mit illegal kopierten Hollywoodfilmen.

Aber Sohu und andere Branchenriesen gingen einen anderen Weg. Sie suchten sich lieber Produktionsfirmen in den USA und Europa als Partner

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