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24.11.2015

03:33 Uhr

Allianz ändert Anlagestrategie

Keine Kohle mehr

VonJürgen Flauger, Kerstin Leitel, Ingo Narat

PremiumVorstandschef Oliver Bäte setzt vor dem Weltklimagipfel ein Zeichen. Der Versicherungsriese investiert nicht mehr in Kohleunternehmen. Andere Anleger überlegen, ob auch sie den grünen Kurs einschlagen.

Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace mit einem Transparent an einem Aussichtspunkt des Braunkohletagebaus in Welzow in Brandenburg. dpa

Braunkohletagebau Welzow-Süd

Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace mit einem Transparent an einem Aussichtspunkt des Braunkohletagebaus in Welzow in Brandenburg.

München/FrankfurtAls die Allianz Ende April ihren 125. Geburtstag feierte, war ein unbequemer Gast eingeladen: Christiana Figueres, Klimachefin der Vereinten Nationen. Sie gratulierte höflich, las dem deutschen Versicherungsriesen aber die Leviten: „Als das Rückgrat der Wirtschaft müssen die Allianz und die gesamte Versicherungsindustrie davon wegkommen, Risiken nur mit einem Preis zu ver‧sehen.“ Die Branche müsse ihrer Verantwortung fürs Klima gerecht werden – und in „kohlendioxid‧arme Anlageformen“ investieren.

Oliver Bäte, seit Mai Vorstandschef, lässt die Kritik nicht lange unbeantwortet. Pünktlich zum Weltklimagipfel in Paris („Cop 21“) gibt der Manager ein Versprechen mit Signalwirkung: Die Allianz wird künftig nicht mehr in Bergbau-...

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