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04.07.2016

13:09 Uhr

„Always on“-Mentalität

Werbeprofis warnen vor neuer Oberflächlichkeit

VonCatrin Bialek

PremiumSmartphone und Tablet sind unsere ständigen Begleiter. Das hat Folgen, warnen Werbeprofis. Warum die ständige Erreichbarkeit der Aufmerksamkeit und damit dem Geschäft schadet – und wie die Branche darauf reagiert.

Atomisierung der Mannschaftseuphorie. instagram.com/pocho22lavezzi

Argentiniens Nationalmannschaft nach einem Spiel

Atomisierung der Mannschaftseuphorie.

DüsseldorfDas Foto ging um die Welt: Argentiniens Fußballer sitzen beim „Copa America“ in Adiletten und eingewickelt in Handtüchern in der Umkleidekabine, den Sieg gegen Venezuela im Viertelfinale haben sie gerade klar gemacht, doch sie feiern nicht ausgelassen, sondern sie starren bewegungslos auf ihre Smartphones. So sieht Siegestrunkenheit im Jahr 2016 aus.

Die Atomisierung der Mannschaftseuphorie in einzelne Freudensprünge, ausgedrückt durch Tweets auf Twitter, Posts auf Facebook oder anderer elektronischer Äußerungen, wächst rasant. Das Smartphone, der ständige Begleiter. Morgens in der Bahn, tagsüber in Konferenzen, abends vor dem Fernseher inmitten der Familie.

Die „Always On“-Mentalität, das Bedürfnis, immer erreichbar...

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