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27.05.2015

09:30 Uhr

Analyse

Die Stärken und Schwächen der Deutschen Post

VonChristoph Schlautmann

PremiumDie Konzernzentrale der Post gilt vielen als teuer und überholt. Doch allmählich bekommt das Management die Kosten in den Griff. Allerdings macht jetzt die Belegschaft Probleme.

Das Porto stieg zum Jahresbeginn 2015 auf 62 Cent für den Standardbrief an. dpa

Briefgeschäft

Das Porto stieg zum Jahresbeginn 2015 auf 62 Cent für den Standardbrief an.

Stärke 1: Sinkende Kosten

Wozu eigentlich, fragen sich Analysten und Fondsmanager in regelmäßigem Abstand, braucht die Deutsche Post ein Konzerndach? Die vier Unternehmenssegmente Brief/Paket, Express, Spedition und Lagerverwaltung haben im operativen Geschäft wenig miteinander zu tun. Die Synergien sind überschaubar, die Zustellnetze für die jeweiligen Schwesterfirmen ungeeignet.

Um die vier Konzernbereiche nicht allzu sehr nebeneinander herwurschteln zu lassen, gründete der Vorstand 2004 die „Global Customer Solutions“. Sie soll den 100 Topkunden der Deutschen Post Logistikdienstleistungen aus möglichst allen vier Konzernbereichen gleichzeitig verkaufen. Doch die Skepsis einiger Investmentfonds gegenüber dem Mischkonzern konnte das kaum besänftigen. Union Investment beispielsweise forderte vor fünf...

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